FAQ-Kategorie: B.Sc. Angwandte Therapie- & Pflegewissenschaft

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Häufig gestellte Fragen

Für das praxisintegrierende Studium brauchst du die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife, eine abgeschlossene dreijährige Ausbildung in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflege, sowie einen Praxispartner – das kann dein aktueller Arbeitgeber sein. Falls du noch keinen Praxispartner hast, unterstützen wir dich gerne bei der Suche nach einem passenden Unternehmen oder einer Einrichtung. 

  • Du kannst auch ohne Abitur bei uns studieren! Die Voraussetzungen dafür sind:  
  • ein Mittlerer Schulabschluss 
  • eine abgeschlossene dreijährigen Ausbildung in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflege 
  • eine dreijährige Berufstätigkeit 
  • Eine Eingangsprüfung 
  • ein Praxispartner – z.B. dein aktueller Arbeitgeber 

Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflege werden dir die Inhalte der Ausbildung auf das Studium angerechnet und wir stufen dich direkt in das 7. Trimester ein. In der Regel studierst du dann in sechs Modulen pro Trimester und hast an drei Tagen in der Woche Vorlesungen. Die Vorlesungen finden von 16-19 Uhr live in digitaler Form statt. Nach vorheriger Vereinbarung können Vorlesungen auch als Block am Samstag erfolgen. Der Lernaufwand ist zwar anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen und du kannst damit in nur 24 Monaten deinen Bachelor of Science in den Händen halten. 

Der Studiengang richtet sich an zwei Zielgruppen: Zum einen an Fachkräfte mit einer abgeschlossenen dreijährigen Ausbildung in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflege, die sich direkt im Anschluss akademisch weiterqualifizieren möchten. Zum anderen an Berufstätige, die bereits im Gesundheitswesen arbeiten und sich parallel zum Beruf (berufsbegleitend) durch ein Studium fachlich und beruflich weiterentwickeln wollen. 

Voraussetzung für das praxisintegrierende Studium ist eine Anbindung an einen Praxispartner – das kann dein aktueller Arbeitgeber sein. Falls du noch keinen Praxispartner hast, unterstützen wir dich gerne bei der Suche nach einem passenden Unternehmen oder einer Einrichtung. 

Während du in deiner Ausbildung und Berufspraxis bereits wertvolles Fachwissen und praktische Erfahrung gesammelt hast, liegt der Fokus im Studium auf dem Ausbau deiner wissenschaftlichen, interdisziplinären und analytischen Kompetenzen. Du lernst, komplexe Versorgungssituationen wissenschaftlich fundiert zu analysieren und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. 

Am Ende deines Studiums erwirbst du den international anerkannten Bachelor of Science – und öffnest dir neue berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen.

Je nachdem, welchen Ausbildungspartner du wählst, kannst du während deiner Ausbildung eine Ausbildungsvergütung erhalten. Das hilft dir, dein Studium finanziell abzusichern. Zusätzlich kannst du BAföG beantragen, wenn du die Voraussetzungen erfüllst. Wir haben dir in unserem Artikel zum BaföG eine Zusammenstellung wichtiger Informationen zu dem Thema erstellt.

 Auch Stipendien, z. B. über das Deutschlandstipendium oder private Förderprogramme, sind möglich. Wir beraten dich gern zu deinen individuellen Möglichkeiten.  

Ja, das Fachabitur gilt als eine Form der Hochschulzugangsberechtigung – insbesondere für Studiengänge an Fachhochschulen, dualen Hochschulen und Berufsakademien wie der BA Nord. 

Du brauchst die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife sowie einen Ausbildungsplatz bei einem staatlich anerkannten Ausbildungspartner, z.B. einer Berufsfachschule oder Klinik. Bei der Suche nach einem passenden Partner helfen wir dir gerne. Die Bewerbung für Studium und Ausbildung erfolgt in der Regel parallel. 

Das Studium ist so gestaltet, dass es sich gut mit deiner Ausbildung vereinbaren lässt. Die Lehrveranstaltungen im dualen Studium und in der Ausbildung sowie die Praxisphasen sind passgenau aufeinander abgestimmt – der Lernaufwand ist zwar anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen. So finden z.B. in der Vorbereitungs- und Prüfungsphase für das Examen in der Ausbildung keine Vorlesungen oder weitere Prüfungen im Studium statt. So kannst du dich optimal auf das Examen vorbereiten. 

Die Vorlesungen erfolgen an zwei Tagen in der Woche von 16-19 Uhr. In der Regel werden drei Module pro Trimester gelehrt, so dass du an einem Tag zwei Vorlesungen und am anderen Tag eine Vorlesung hast. Die Vorlesungen werden live in digitaler Form druchgeführt statt. 

Den Studienverlaufsplan findest du hier: Studienverlaufsplan vereinfacht 

Du kannst das Studium mit Ausbildungen in folgenden Berufen verbinden: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Voraussetzung ist, dass deine Ausbildung bei einer staatlich anerkannten Berufsfachschule erfolgt. Bei der Suche nach einem passenden Partner helfen wir dir gerne. 

Das bedeutet, dass du parallel zu deiner staatlich anerkannten Ausbildung in einem Therapie- oder Pflegeberuf ein wissenschaftliches Studium absolvierst. In der Ausbildung erlangst du vertieftes berufsbezogenes und praktisches Fachwissen, während im Studium der Schwerpunkt auf fächerübergreifenden Kompetenzen, wissenschaftlichem Arbeiten und die interdisziplinäre Behandlung komplexer Fälle liegt. 

Am Ende hältst du sowohl einen staatlich zertifizierten Berufsabschluss (Examen) als auch den international anerkannten Bachelor of Science in den Händen.  

Im klinischen Alltag ist eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen unerlässlich, um Patient:innen bestmöglich zu versorgen. Besonders bei komplexen Krankheitsbildern wie Schlaganfall, Parkinson, Multipler Sklerose oder dem Post-Intensive-Care-Syndrom nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation ist die koordinierte Zusammenarbeit von Therapeut:innen und Pflegekräften entscheidend für den Behandlungserfolg.

Genau diesen interprofessionellen Austausch fördern wir im Studium. Du arbeitest von Beginn an mit Kommiliton:innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen und bearbeitest gemeinsam reale Fallbeispiele – fachübergreifend, praxisnah und auf Augenhöhe. 

Das Studium verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Die individuellen Bedürfnisse, Lebensumstände und Ressourcen der Patient:innen stehen im Mittelpunkt und werden aktiv in die Behandlungsplanung einbezogen.