Es sind noch Nachrückplätze verfügbar → studieren@ba-nord.de
Deine Ausbildung zählt — in 24 Monaten zum Bachelor.
Ein praxisintegrierendes duales Studium richtet sich an Fachkräfte, die ihren Berufsabschluss schon in der Tasche haben. Du fängst nicht neu an: Was du gelernt hast, wird angerechnet, und darauf setzt du einen international anerkannten Bachelor. Studium und Beruf laufen dabei nebeneinander — dein Arbeitsplatz ist Teil des Studiums, nicht die Konkurrenz dazu.
Integrierend heißt: Deine berufliche Praxis ist Bestandteil des Studiums, nicht etwas, das daneben herläuft. Du arbeitest weiter in deinem Beruf, dein Betrieb ist als Praxispartner eingebunden, und die Vorlesungen sind so gelegt, dass beides zusammengeht.
„Praxisintegrierend“ oder „praxisintegriert“ — was stimmt?
Dir begegnen beide Schreibweisen, gemeint ist dasselbe Studienmodell. Die fachlich korrekte Form ist praxisintegrierend, und der Unterschied ist mehr als eine Endung: Ein praxisintegrierendes Studium holt die Praxis in das Studium hinein — das Studium ist der Rahmen. So steht der Begriff in der Systematik des Wissenschaftsrats, auf die sich die Akkreditierung dualer Studiengänge stützt, und so verwenden wir ihn.
Die Kurzform praxisintegriert hat sich daneben umgangssprachlich eingebürgert, vor allem auf Karriereseiten von Unternehmen. Wenn du danach suchst, bist du hier trotzdem richtig — dasselbe gilt für „ausbildungsintegriert“ und „ausbildungsintegrierend“.
Durch deine bereits abgeschlossene Ausbildung verkürzt sich das Bachelorstudium erheblich. Dieses Modell ist eine von zwei Formen des dualen Studiums an der BA Nord.
Das ist der eigentliche Kern des Modells. Deine abgeschlossene Berufsausbildung wird als Studienleistung angerechnet. Du steigst deshalb nicht im ersten Trimester ein, sondern mitten im Studium — und hast noch sechs Trimester, also 24 Monate vor dir. Anders gesagt: Ein Weg, der von null aus 44 bis 48 Monate dauert, verkürzt sich für dich auf gut zwei Jahre. Nicht, weil weniger verlangt wird, sondern weil deine Ausbildung bereits eine Studienleistung ist. Du studierst berufsbegleitend, und du studierst kürzer.
Wenn du diesen Text liest und bereits Fachkraft bist, ist die Frage schnell beantwortet: Das praxisintegrierende Modell ist für dich das richtige. Die zweite Form richtet sich an Menschen, die noch keinen Berufsabschluss haben und beide Abschlüsse in einem Zug erwerben wollen.
Du stehst noch am Anfang und hast keine Ausbildung? Dann führt der Weg über das ausbildungsintegrierende Studium — dort machst du beides in einem.
Die ehrliche Antwort zuerst: Zwei Jahre Studium neben einem Vollzeitberuf sind anspruchsvoll. Was den Unterschied macht, ist die Taktung — und die ist bei uns auf Berufstätige ausgelegt.
Die Vorlesungen finden live digital statt und beginnen am späten Nachmittag, damit sie nach dem Arbeitstag liegen. Das Studienjahr ist in Trimester geteilt, die Termine stehen früh fest und lassen sich mit Dienstplänen abstimmen. Und weil dein Betrieb als Praxispartner eingebunden ist, ist das Studium für ihn keine Nebensache: In vielen Fällen ist es der eigene Arbeitgeber, der die Weiterqualifizierung mitträgt.
Vier Studiengänge stehen dir offen. Drei davon gibt es auch ausbildungsintegrierend; einer ist ausschließlich praxisintegrierend studierbar.
Für examinierte Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen und Pflegefachkräfte. 210 ECTS, sechs Trimester, 24 Monate, Abschluss Bachelor of Science.
Zum Studiengang Therapie- und Pflegewissenschaft
Für Erzieher:innen und Heilerziehungspfleger:innen, die den Bachelor auf ihre Ausbildung setzen wollen. 180 ECTS, sechs Trimester, 24 Monate — und am Ende neben dem Bachelor of Arts auch die staatliche Anerkennung als Sozialpädagog:in/Sozialarbeiter:in.
Zum Studiengang Sozial- und Gesundheitspädagogik
Der Weg für alle, die aus einem Gesundheitsfachberuf heraus lehren wollen: in der Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie,Logopädie und Rettungswesen. Weil ein abgeschlossener Gesundheitsfachberuf Voraussetzung ist, gibt es diesen Studiengang ausschließlich praxisintegrierend. Er ist auch sonst ein Sonderfall: 210 ECTS, 11 Trimester, 44 Monate.
Zum Studiengang Berufspdägogik im Gesundheitswesen
Für ausgebildete Gestalter:innen und Mediengestalter:innen, die berufsbegleitend akademisch nachlegen. 180 ECTS, sechs Trimester, 24 Monate, Abschluss Bachelor of Arts.
Zum Studiengang Kommunikationsdesign
Abschluss: Bachelor (B.Sc. oder B.A.), aufbauend auf dem vorhandenen Berufsabschluss
Credits: 180 ECTS (Sozial- und Gesundheitspädagogik, Kommunikationsdesign und Berufspädagogik) bzw. 210 ECTS (Angewandte Therapie- und Pflegewissenschaft)
Dauer: sechs Trimester, 24 Monate — Berufspädagogik im Gesundheitswesen abweichend 11 Trimester
Studiengebühr: 395 € monatlich, dazu einmalig 150 € Immatrikulation und 500 € Abschlussprüfung — Berufspädagogik 275 € monatlich
Studienbeginn: jährlich im September, Standort Hamburg
Wenn du dir nicht sicher bist, ob das ausbildungsintegrierende Modell zu deiner Situation passt oder welcher der drei Studiengänge, ist ein Gespräch der schnellste Weg. Wir sortieren das mit dir, ohne dass du dich zu irgendetwas entscheiden musst.
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